
Bei einem Ausflug zum Gänseturm parken die meisten Besucher ihr Auto auf dem Schloßplats. Dort stand bis vor 250 Jahren Møllebækstårnet, ein Turm, der das machtvolle Haupttor zum Zchloß von Vordingborg ausmachte. Schon die Valdemars des Mittelalters fanden nähmlich hier den idealen Ort für die Gründung der stärksten Königsburg der damaligen Zeit. Die Vordingburg – ”Vordingborg” – wurde sie genannt.
Unter Valdemar dem Großen gingen vielen Kriegszüge gegen die Wenden an der Norddeutsche Küste.

Zu der Zeit von Valdemar Sejr war die Burg ein Stützpunkt der dänischen Expansion im Ostseeraum, und hier unterschrieb er 1241 das erste dänische Gesetzbuch ”Jydske Lov”. Hinter den dicken Mauern der wachende Burg, die zu den Großmachtzeiten von Valdemar Atterdag mit ihren neun Türmen under der fast 800 Meter langen Ringmauer die zweitgrößte Burg Dänemarks war, wurden Könige gekrönt, Belagerungen ertragen, Hochzeiten gefeiert und Intrigen ausgedacht. Aus der Zeit von Valdemar Atterdag steht der Gänzeturm unversehrt, und mehrere Jahrhunderter lang lebten die Sagen der Verdienste vom jagdfreudigen König der südseelandischen Ortschaft.
Nach den Kriegen gegen die Schweden werden wesentliche Teile der alten Königsburg niedergerissen, statt dessen erbaut man ein vornehmes Barockpalais für Prinz Jørgen, den jüngsten Sohn von Frederik III, der sich jedoch nie fest in Vordingborg niederließ. Und bereits in der Mitte des 18. Jahrhunderts wird das Palais niedergerissen. Nicht weniger als drei Gutshöfer erheben sich rund um die Stadt des Gänseturms.
Unter ihnen wird Iselingen im sogenannten Goldenen Zeitalter des 19. Jahrhundert ein beliebter Versammlungsort für die führenden Künstler und Wissenschaftler der damaligen Zeit.

Übrigens war Rosenfeldt der Gutshof, wo die Königin Margrethe II und Prinz Henrik vor der bekanntgabe ihrer Verlobung heimlich füreinander im privaten Rosengarten des Gutes schwärmten.
Mit der Eintreffen der Eisenbahn im Jahre 1870 wacht die südlichste Kleinstadt Seelands aus ihrem Dornröschen-schlaf auf. 1937 wird die Storstrømsbrücke, die über viele Jahre hinweg die längste Europas war, eingeweiht. Und in 1970 ist die Großmeinde Vordingborg eine Realität.
Vordingborgs Zentrum, das sich von der Burgruine mit dem Gänseturm bis zum Nordhafen erstreckt, ist bekannt für seine schönem Blumendekorationen. Hier findet man alles, was das Herz begehrt. Die Geschäfte der Stadt sorgen für ein aktives Stadtleben mit Unterhaltung, Fußgängerzone und guten Angeboten. Probieren Sie eines der gemütlichen Hofcafés, wenn Sie eine Shopping-Pause einlegen möchten.
Official Tourism and Culture Spot Im Juni 2007 aog die Touristinformation von Vordingborg nach 13 Jahren in der Algade in Danmarks Borgcenter ein. In Danmarks Borgcenter wurde aus gleichem Anlass ein neuer Museumsshop mit Café eröffnet. Der neue Laden ist gefüllt mit lokalen Produkten, Büchern und anderen Qualitätssouvenirs. Vordingborg Udviklingsselskab und Danmarks Borgcenter haben dieses neue Angebot gemeinsam getauft auf: Official Tourism and Culture Spot.
In Verbindung mit dem Umzug hat die Touristinformation ihren Status geändert. Grüne Touristbureaus bieten Informationen über ganz Dänemark an. Das neue rote Büro hat sich auf lokale und regionale Informationen spezialisiert. Natürlich bemühen wir uns, soweit es möglich ist unseren Gästen auch mit Informationen, die über unsere Region hinausgehen behilflich zu sein.
Die Touristinformation richtet sich nach den Öffnungszeiten des Museums – auch an Wochenenden. Hier kann man auch die populären Geschenkgutscheine für die Geschäfte in Vordingborg erwerben, sowohl am Samstag, als auch am Sonntag.
Öffnungszeiten:
Juni - August: täglich 10-17
September - Mai: Dienstag-Sonntag 10-16