Zur Startseite
Bogø

Machen Sie einen Spaziergang durch Bogø By. Beginnen Sie an der Kirche. Beachten Sie die vielen Seemannsgräber auf dem Kirchhof. Die Kirche ist klein, doch nach dem klassischen Muster der dänischen Landkirchen angelegt.

Bogø MühleIhr Weg führt Sie durch den Ort hinab zum Hafen. Unterwegs finden Sie einige der alten Schulgebäude. Bogø war und ist eine Schulinsel. Eine Reiterschule, eine Navigationsschule, eine Volksschule, eine "Efterskole", ein Internat u.v.a.

Vom Hafen aus kann man im Sommerhalbjahr eine Überfahrt mit der Museumsfähre "Ida" nach Stubbekøbing auf Falster machen. Diese Überfahrt ist eine wenigen letzten kleinen Fährverbindungen von denen es früher in Dänemark so viele gab. "Land trennt und Wasser verbindet", sagte man früher.

Auf Bogø gab es früher alles Lebensnotwendige vor Ort. Bogø Mølle ist eine Holländerwindmühle und sie steht natürlich, wie könnte es anders sein, auf dem höchsten Hügel, dort wo es richtig bläst. Die Mühle ist vollständig restauriert. In Møn Turistbureau können Sie erfragen, wo man einen Schlüssel für die Mühle leihen kann. Beachten Sie, wie zu beinahe allen Konstruktionen Holz verwendet wurde.

Bogø kleine HafenWenn Sie sich auf den Weg zum Bogø Vesterskov machen, wird es etwas dauern, bis Sie den Wald entdecken. Er ist nämlich ganz frisch angepflanzt. Eines der vielen dänischen Renaturierungsprojekte.

Der Vesterskovvej führt eigentlich schon immer nur auf Felder hinaus. Doch auch hier hat einmal ein grosser Wald gestanden. Als Christian der VII. 1769 Møn, Bogø und Nyord zum Kauf anbot, kauften sich die Bauern von Bogø frei, indem sie das Holz des Waldes verkauften.

Der Damm, der heute Bogø und Møn verbindet ist lang; so lang, dass man nicht von einem Ende zum anderen sehen kann. Der Damm wurde 1943 gebaut. Davor wurde man mit einem Ruderboot übergesetzt.

Der schwedische König Karl Gustav, der 1659 Møn angriff, watete durch das flache Wasser zwischen den Inseln. Es gab eine grosse Schlacht bei Damme. Noch heute erinnert ein Gedenkstein daran.

Auf dem Damm ist Vorsicht geboten. Hier herrscht viel Verkehr. Aber es lohnt sich Wasservögel, Enten Blesshühner, Schwäne, Sägetaucher u.a. zu beobachten. Auch angeln lässt sich gut vom Damm, am besten an der Stelle wo der Durchlass ist.
Die Fährenroute von der Nordküste Falsters nach Møn reicht weit zurück in die Vergangenheit. Marie Grubbe und ihr Mann Søren Ladefoged hatten dort schon in den Jahren 1705 – 1718 die Fähre betrieben.

Als die Pläne für eine Brücke zwischen Kalvehave auf Südseeland und Koster auf Møn im Jahre 1937 laut wurden, wurde die Sache noch aktueller, da die Fährenroute dadurch nach Bogø - Stubbekøbing verlegt werden konnte, wenn die neue Brücke eröffnet wird.

Im selben Jahr wurden die Arbeiten an einer Dammverbindung zwischen Bogø und Møn angefangen. Der Bau des Fährhafens begann 1942.

Die neue Verbindung zwischen Møn und Bogø – sowie die Fährverbindung zwischen Bogø und Stubbekøbing – wurde am 30. Mai 1943 in Betrieb genommen, zusammen mit der Einweihung der Brücke zwischen Kalvehave und Møn.

Mit der Einweihung der Farø-Brücke 1985 wurden Zweifel für die Zukunft der Fähre zwischen Stubbekøbing und Bogø laut. Man entschied sich jedoch, dass die Fähre weiterfahren sollte, und die Kosten zwischen den Kommunen Stubbekøbing und Bogø und dem Amt Storstrøm aufgeteilt werden sollten.

Heutzutage fährt die Fähre nur noch zwischen Mitte Mai und September. An allen Tagen der Woche von 9.00 Uhr – 18.15 Uhr.


MØN-SYDSJÆLLAND Storegade 2 4780 Stege Tel.: +45 55 86 04 00 Fax: +45 55 81 48 46 KONTAKT